Pinterest-Login

Als Pinterest-Login wird die Anmeldung bei einem bestehenden Pinterest-Konto bezeichnet. Sie ermöglicht den Zugriff auf das eigene Profil, gespeicherte Pins und Pinnwände. Pinterest beschreibt seinen Dienst als visuelle Suchmaschine, auf der sich Ideen entdecken und in Pinnwänden organisieren lassen. Die Anmeldung ist im Browser und in der Pinterest-App möglich.

Anmeldeverfahren

E-Mail-Adresse und Passwort

Im Browser erfolgt die Anmeldung über die Anmeldeseite von Pinterest. Dort geben Nutzer die mit ihrem Konto verknüpfte E-Mail-Adresse und ihr Passwort ein. In der App wird zunächst die E-Mail-Adresse und anschließend das Passwort abgefragt. Wer noch kein Konto besitzt, muss sich stattdessen registrieren; eine Registrierung ist nicht mit der Anmeldung bei einem bestehenden Konto gleichzusetzen.

Google, Apple und QR-Code

Alternativ kann ein bereits entsprechend verknüpftes Google-Konto verwendet werden. Die Anmeldung über Apple ist nach Angaben von Pinterest nur auf iOS-Geräten verfügbar. Eine Anmeldung über Facebook bietet Pinterest nicht mehr an. Wenn eine Anmeldung über Google oder Apple fehlschlägt, sollte geprüft werden, ob das richtige Konto gewählt wurde und Pinterest in dessen Einstellungen noch als verknüpfte Anwendung geführt wird.

Für die Webversion beschreibt Pinterest außerdem eine Anmeldung per QR-Code: Auf dem Computer wird ein Code angezeigt, der mit einem Mobilgerät gescannt wird, auf dem die Pinterest-App bereits angemeldet ist. Das Mobilgerät muss sich dabei laut Pinterest im selben WLAN wie der Computer befinden; die Anmeldung wird anschließend auf dem Telefon bestätigt. Diese Möglichkeit ist von einem Passwort-Reset zu unterscheiden, da sie eine bereits bestehende Anmeldung in der App voraussetzt.

Passwort und Kontozugriff wiederherstellen

Passwort vergessen

Über „Passwort vergessen?“ auf der Anmeldeseite kann ein neues Passwort angefordert werden. Zur Suche nach dem Konto lassen sich nach Angaben von Pinterest die E-Mail-Adresse, der Name oder der Benutzername eingeben. Der Link zum Zurücksetzen wird an die mit dem Konto verknüpfte E-Mail-Adresse gesendet. Wer bereits angemeldet ist, kann sein Passwort stattdessen in den Kontoeinstellungen ändern. Kürzlich verwendete Passwörter dürfen dabei nicht erneut verwendet werden.

Für einen Passwort-Reset ist der Zugriff auf das zugehörige E-Mail-Postfach erforderlich. Besteht dieser Zugriff nicht mehr, kann eine zuvor eingerichtete Anmeldung über Google oder Apple unter Umständen weiterhin Zugang zum Konto bieten. Ist weder das Postfach erreichbar noch eine solche Anmeldeoption eingerichtet, gibt Pinterest an, die Kontoinhaberschaft nicht verifizieren und den Zugriff nicht wiederherstellen zu können.

Unbekannte oder nicht erkannte E-Mail-Adresse

Wer die hinterlegte E-Mail-Adresse vergessen hat, kann über die Kontosuche nach Name oder Benutzername suchen. Erkennt Pinterest eine eingegebene Adresse nicht, kommen unter anderem ein anderes verwendetes E-Mail-Konto, ein Tippfehler bei der Registrierung oder eine zuvor eingerichtete Google-Anmeldung infrage. Pro E-Mail-Adresse kann nach Angaben von Pinterest jeweils nur ein Pinterest-Konto verknüpft sein.

Häufige Anmeldeprobleme

Ein zweites Konto statt des bisherigen Profils

Wenn nach einer Anmeldung Pins und Pinnwände fehlen oder ein ungewohntes Profil erscheint, wurde möglicherweise versehentlich ein zweites Konto erstellt. Pinterest nennt dies besonders im Zusammenhang mit einem neuen Mobiltelefon. In diesem Fall sollte man sich abmelden und prüfen, mit welcher E-Mail-Adresse oder welchem verknüpften Google- beziehungsweise Apple-Konto das ursprüngliche Profil angelegt wurde.

Sicherheitsmaßnahmen und Sperren

Stellt Pinterest ungewöhnliche Aktivitäten fest, kann der Dienst das Passwort zurücksetzen und alle bestehenden Anmeldungen beenden. Der Zugang lässt sich dann durch einen Passwort-Reset oder gegebenenfalls über eine bereits verknüpfte Anmeldeoption wiederherstellen. Eine solche Schutzmaßnahme ist nicht dasselbe wie eine Kontosperrung: Bei einer Sperrung wird beim Anmeldeversuch eine Fehlermeldung angezeigt. Wer die Sperrung für irrtümlich hält, kann bei Pinterest Beschwerde einlegen.

Eine weitere Fehlermeldung kann auf eine vorübergehende Beschränkung wegen verdächtiger Aktivitäten hinweisen. Pinterest empfiehlt in diesem Fall, vor einem erneuten Versuch 30 Minuten zu warten; die meisten dieser Beschränkungen würden automatisch aufgehoben.

Deaktiviertes Konto

Ein selbst deaktiviertes Konto kann in der Regel durch erneutes Anmelden reaktiviert werden. Für ein dauerhaft geschlossenes Konto nennt Pinterest dagegen eine Frist von sieben Tagen ab der Schließung, innerhalb derer eine Wiederherstellung noch möglich ist. Nach Ablauf dieser Frist können Konto und Daten laut Pinterest nicht wiederhergestellt werden. Die Wiederaktivierung setzt grundsätzlich Zugriff auf die dem Konto zugeordnete E-Mail-Adresse voraus.

Sicherheit der Anmeldung

Pinterest empfiehlt ein starkes, nur für diesen Dienst verwendetes Passwort. Zugangsdaten sollten ausschließlich auf der offiziellen Pinterest-Website oder in der offiziellen App eingegeben werden. Besonders bei Links in Nachrichten ist die Adresse im Browser zu prüfen: Eine Adresse wie „pinterest.beispiel.com“ gehört nicht allein deshalb zu Pinterest, weil sie das Wort „pinterest“ enthält. Auf öffentlichen oder gemeinsam genutzten Geräten empfiehlt Pinterest, sich nach der Nutzung wieder abzumelden.

Als zusätzlichen Schutz bietet Pinterest eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Ist sie aktiviert, werden bei der Anmeldung ein Passwort und ein per SMS übermittelter Code verlangt. Für die Einrichtung ist eine Telefonnummer erforderlich; Pinterest stellt außerdem einen Sicherungscode bereit, der sicher aufbewahrt werden sollte. Die Funktion ist nach Angaben des Unternehmens nicht in allen Regionen verfügbar. Bei Problemen mit dem zweiten Faktor oder beim Ändern der hinterlegten Telefonnummer verweist Pinterest an seinen Support.

Abmeldung und mehrere Konten

Die Abmeldung ist im Browser über das Kontomenü und in der App über die Profileinstellungen möglich. Pinterest erlaubt auch zusätzliche Konten mit jeweils eigener E-Mail-Adresse. Wer zwischen mehreren Konten wechselt, sollte daher darauf achten, welches Profil gerade angemeldet ist; andernfalls können fehlende Pins oder Pinnwände den Eindruck eines Datenverlusts erwecken.